Filmvorführung im Kino im Griesbräu am Sonntag, den 29. Mai, um 11 Uhr



"Das bedrohte Paradies"
Der Fotograph Heinrich Kühn


Der Fotograph Heinrich Kühn (1866 - 1944), von dem auch das Titelbild der aktuellen Sonderausstellung stammt, ist ein herausragender Vertreter der Kunstfotographie und ein bedeutender Vorläufer der Moderne. Seine Bilder waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf allen wichtigen Fotoausstellungen weltweit zu sehen. Heute gilt Kühn als "einer der großen Fotographen der Kunstgeschichte".

Kühn erprobte ab 1907 die von den Brüdern Lumière erfundenen Autochrome-Platten, die die Möglichkeit eröffneten, endlich in Farbe zu fotografieren und entwickelte sich zu dem Meister in diesen technisch anspruchsvollen Glasplatten-Dias. Seine Bilder kündeten von dem Lebensgefühl der Epoche vor dem 1. Weltkrieg, in ihnen finden sich die Sehnsüchte des Bürgertums nach Harmonie, Natürlichkeit und Leben in freier Natur und eine nach-feudale Freiheit wieder. So spiegelt sich in Kühns Werk der letzte Sommer einer sich noch unschuldig fühlenden bürgerlichen Welt vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Der Film "Das bedrohte Paradies" gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk Heinrich Kühns und zeigt seinen bis in die Gegenwart wirkenden Einfluss auf Fotographie und Kunst. Die Österreichische Nationalbibliothek öffnete für den Film ihre Archive und gewährte Einblick in die weltweit größte Sammlung an Farbbildern Kühns.

Die DVD mit dem Film und ein Booklet mit Werken Kühns kann auch im Schloßmuseum erworben werden.

Veranstaltungen
im ehemaligen Zeughaus



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